Pressedienst 2010
16. Druck + Forum in Sinsheim: automatisierte Workflows, einfache Bedienung
Die Druck + Form 2010 bleibt praxisbetont und kommt, wie im Jahr zuvor „akademisch“: mit Vorträgen über UV-Trocknung, die Web-2.0-Revolution („Wie fängt man die iPhone-Generation?“), Finishing im Digitaldruck, Tipps für Spitzenverkäufer und über die Klimainitiative der Druck- und Medienverbände – in der Print Factory Academy. Die Vortragsthemen spiegeln sich an den Ausstellungsständen in der Messehalle 6 wider. Hauptschwerpunkte sind die Weiterverarbeitung nach dem Offsetdruck und der Digitaldruck mit Offline- oder Online-Weiterverarbeitung. Aber der Workflow bis zum Druck, und manchmal auch dahinter gewinnt im Ausstellungsgeschehen weiter an Bedeutung. Standardisierung und Automatisierung werden angestrebt, die Maschinen und die Software müssen einfach zu bedienen sein, was oft über einen Touch-Bildschirm erreicht wird. Die Systeme – und demnach auch die Druckereien – können sich durch Veredelungstechnologien differenzieren; Mehrwerte, von denen die Kunden – und dann auch die Druckereien – profitieren. Der Kunde selbst will und soll besser in den Gesamtablauf miteinbezogen werden.
Originaltext Xerox: „Im Fokus unseres Messeauftritts stehen neben den Produkten Anwendungen, mit denen sich Druckdienstleister im Wettbewerb positionieren, Alleinstellungsmerkmale schaffen und die aufstrebende Wirtschaft zu ihren Gunsten nutzen können.“ Xerox stellt im Messevorbericht nicht die Technik in den Vordergrund, sondern die Automatisierung für effizientere Geschäftsprozesse und höhere Produktivität, innovative Web-to-Print-Anwendungen und crossmediale Lösungen, „mit denen Unternehmen Zielgruppen trotz Informationsflut bedarfsgerecht und maßgeschneidert erreichen“.
Kocher + Beck meint: „Termindruck und Preisverfall machen es für Druckereien notwendig, auch im Bereich Finishing nach verbesserten Lösungen zu suchen.“ Horizon bietet „viele zukunftsweisende Lösungen aus den Bereichen Druckweiterverarbeitung und Veredelung, die es jeder Druckerei ermöglichen, das momentan wichtigste Ziel in der Weiterverarbeitung umfassend zu erreichen: ein Maximum an Kosten zu sparen und damit die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens erheblich zu steigern“. Oder Pitney Bowes: „Auch kleinere und mittelständische Unternehmen stehen heute vor der Aufgabe, ihre Geschäftskommunikation kostengünstig, schnell und effizient abzuwickeln“, so der General Manager Stefan Huth. Hier geht’s nicht ums Drucken, sondern ums „Danach“: Kuvertieren und Frankieren.
AVD Deutschland (Stand 6200), Spezialist für Druckweiterverarbeitung und Veredelung aus Freiburg, zeigt die neue Europa für das Thermokaschieren von Digital- und Offsetdrucken. Mit Anpressdruck über eine Tonne und einem Profianleger können auch personalisierte Bögen und Einzelexemplare sicher erstellt werden. Außerdem: die neuen zertifizierten Paperseal-Folien für eine günstige Veredelung in Top-Qualität – mit neuen Oberflächen wie Samttouch, Paperseal-Kratzfest und der patentierten SuperStick-Folie, auch für schwierigste Digitaldrucke und in Nylon. Eine Übersicht über das umfangreiche Foliensortiment verschafft der in der Branche einmalige AVD-Musterfächer.
Mathias (MB) Bäuerle zeigt am Stand 6404 die vollautomatische Falzmaschine PrestigeFold Net 52, die sich durch ihren Bedienkomfort und CIP4-Fähigkeit auszeichnet. Eine Einrichtautomatik nimmt selbständig die Positionierung der Stellelemente vom Anleger bis zur Auslage vor. Über das zentral angeordnete Touchscreen-Display werden alle wichtigen Eingaben vorgenommen. 20 Standardfalzarten sind fest programmiert und sofort abrufbar. Ein Speicher für die Einstelldaten von mehr als 200 Jobs ermöglicht das Einrichten von Wiederholaufträgen in kürzester Zeit.
Die Falzmaschine kommt mit einer neuen Optimierungsfunktion. Anhand vorgegebener Parameter wie z.B. Bogenformat oder Falzart errechnet sie automatisch, mit welcher Geschwindigkeit und welchem Bogenabstand sie laufen muss, um den gewünschten Output pro Stunde zu erreichen. Daneben ist die PrestigeFold Net 52 mit dem Softwaremodul zur automatischen Einstellung über Barcodelesung, einem Fernwartungsmodul und einer Pharmafalzeinrichtung ausgestattet, die dafür sogt, dass Produkte mit einer minimalen Falzlänge von 28 mm vollautomatisch gefalzt werden können.
Die Kuvertiermaschine AutoSet XT zeichnet sich durch eine Maximalleistung von bis zu 23 000 Takten pro Stunde aus. Hoher Bedienkomfort, komplexe Automatisierung, durchgängige Modularität, geringe Geräuschemission und ein breites Spektrum verarbeitbarer Materialien sind ihre charakteristischen Merkmale. Die Bedienung erfolgt über einen Touchscreen. Die Maschine ist für Endlos- und Blattverarbeitung geeignet und erlaubt den Einsatz vieler Zusatzkomponenten.
Die Schwerpunkte von Binderhaus (Stand 6317) sind Rillen, Falzen, Hardcoverfertigung, PUR-Klebebindung und Veredelung mit UV-Lack. Darunter befinden sich Speziallösungen für den Digitaldruck wie auch für den Offsetdruck. Sogar eine Weltneuheit kann präsentiert werden: die Doppel-Messerwellenkasette des Falzmaschinenherstellers Baumfolder. Sie erlaubt das Rillen, Nuten, Perforieren oder Mikroperforieren von Druckbogen mit marktgängigen Rotationswerkzeugen. Zum ersten Mal in Deutschland ist die UV-Lackiermachine KDC-13 RTF zu sehen. Konzipiert ist sie mit max. 33 x 63 cm Bogenformat speziell für den Digitaldruck. Neben UV-Glanz oder -Mattlack verarbeitet sie auch HP Indigo Primer.
Insgesamt acht Rillmaschinen vom Tischgerät bis zur professionellen Anlage mit Inline-Falzwerk sollen dem Besucher ermöglichen, die optimale Rilllösung zu finden. Für die Hardcoverfertigung im Digitaldruck gibt es eine Spezialschau. Vorgeführt wird die Deckenfertigung für Fotobücher oder digitale Buchproduktion mit Bindemaschinen, die ohne das relativ teure Haftpapier auskommen. Der PUR-Klebebinder K 250 ergänzt diesen Themenbereich. Er erlaubt die PUR-Bindung von Fotobuchblocks mit einwandfreier Haltbarkeit. Eine Musterecke mit Fotobuchblocks und Hardcovermustern veranschaulicht die nicht ausgestellten Weiterverarbeitungsmöglichkeiten: Kinderbuchherstellung, automatische Hardcover-Buchstraßen.
Die Produktpalette von C.P. Bourg (Stand 6210) umfasst Online- und Nearline-Druckweiterverarbeitung wie Zusammentragmaschinen, Klebebinder, Broschürenfertigungsmaschinen und Zuführ- und Abstapelgeräte. Der neue großvolumige Near-Line Sheet Feeder BSF ist eine Alternative zur Online-Druckweiterverarbeitung, als Finishing-Lösung für Digital- und Offsetdruck mit integrierter Jobüberwachung. Zusammen mit den Broschürenvollautomaten BDF und BME verwandelt der BSF Papiere in geheftete, gefalzte und frontbeschnittene Booklets.
Der Bourg Sheet Feeder wird mit einem Stapel aus dem Digital- oder Offsetdruck beladen. Er kann die kompletten Stapelwagen namhafter Digitaldruckerhersteller wie z.B. HP, Kodak, Océ und Xerox aufnehmen. Manuelles Beladen mit Papierstapeln z.B. aus dem Offsetdruck ist ebenfalls möglich. Der BSF kann optional mit BCR (Barcodeleser) ausgestattet werden. Er ist kombinierbar mit dem Bourg Bleed Crease Modul (BCM), dem Bourg Document Finisher (BDF) und dem Bourg Booklet Maker (BME). Das User-Interface des BDF bzw. des BME steuert dabei auch den Bourg Sheet Feeder.
Zusammentragturm BSTe mit Bookletmaker BME: Vorgestellt wird eine neue Generation mit maximalem Verarbeitungsspektrum durch vergrößerte Stationsladekapazität und Stationsladefläche. Sie ermöglicht dem Kunden sogar die Verarbeitung des Maximalformats 37 x 60 cm und die Fertigung von Broschüren im A4-Querformat. Der Offline-Klebebinder BB 3002 ist eine vollautomatische Einzangen-Bindemaschine für lose Blätter und Falzbögen. Er eignet sich für offset- und ganz besonders auch für digital gedruckte Bücher. Erhältlich ist dieser Klebebinder in der Heißleimversion und als PUR-Modell (Polyurethan-Reaktiv-Kleber). Neu ist auch das von C.P. Bourg entwickelte Barcodematch-System, das für beide Varianten des Klebebinders BB 3002 als Option zur Verfügung steht. Damit wird vor dem Bindevorgang überprüft, ob sich das richtige Cover im Einzug befindet, um sicherzustellen, dass die Buchblöcke immer mit den richtigen Umschlägen verleimt werden.
Die CITO-System GmbH (Stand 6313) konzentriert sich auf RSP-Inline-Finishing-Lösungen, mit denen sich gegenüber der Weiterverarbeitung am Tiegel oder Zylinder Produktionszeit einsparen lassen. RSP „ist die richtige Wahl bei ständig wiederkehrenden Rill-, Stanz-, Anstanz- und Perforationsjob“. Das RSP-System ist für alle gängigen Modelle der Bogenoffsetdruckmaschinen aus dem Hause Heidelberg erhältlich; immerhin blickt CITO-System auf eine zehnjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit Heidelberg zurück.
RSP Easy eignet sich für Inline-Finishing-Neueinsteiger, bereits ab kleinen Auflagen. Auch zur Erweiterung des RSP-Systems kann RSP Easy genutzt werden. RSP Easy ist erhältlich für Bogenoffsetdruckmaschinen der Hersteller Heidelberger Druckmaschinen, KBA, manroland, Komori und Ryobi.
Am Stand der M. Döring GmbH (6301) ist ein neues Farbdigitaldruck von Konica Minolta zu sehen: die Bizhub Press C 7000. Der Hersteller sieht darin eine perfekte Ergänzung zum Offset, speziell für Druckereien, die sich „in Richtung digital“ erweitern möchten. Die C 7000 produziert bis zu 70 A4-Seiten pro Minute. Das Etikettendrucksystem iTech Axxis druckt mittels ausgereifter Epson-Piezo-Druckkopftechnologie mit einer Druckgeschwindigkeit von ca. 3 m pro Minute bei einer Druckauflösung von 720 x 720 dpi. Druckbreiten von 10 bis 21 cm können genutzt werden. Darüber hinaus wird ein Prinergy-Workflow von Kodak präsentiert mit den Schwerpunkten Color Flow (Farbmanagement) und Ink Optimizer (Druckfarbenoptimierung).
Die Josef Foellmer GmbH, Graphischer Maschinen- und Apparatebau, fertigt Maschinen und Geräte zur rationellen Weiterverarbeitung. Sie stellt an ihrem Stand 6611 zwei Maschinen vor. Die Rotations-Perforier- und Rillmaschine AIR gibt es in den Arbeitsbreiten 52 und 71 cm, übersichtliche Konstruktionen mit zwei Luftkreisläufen für Saug- und Trennluft, die besonders geeignet sind für den Einsatz bei schwierigem Material zum gleichzeitigen Strichperforieren, Mikroperforieren, Rillen, Schnitt und Halbschnitt. Stundenleistung bis max. 25 700 Blatt DIN A 4, abhängig von Material und Grammatur.
Die Drahtheftmaschine JW-35 verwendet für Block- und Sattelheftung einen Heftkopf. Generell kommt Runddraht Nr. 20 bis 25 zum Einsatz, der während des Einführens abgeflacht wird. Der Einsatz von Runddraht reduziert die Lagerhaltung auf ein Minimum. Einstellbare Heftgeschwindigkeit bis max. 210 Heftungen pro Minute. Gezeigt wird auch das topaktuelle Streifeneinschussgerät DigiTab 2010 Plus, das eventuell an einer Druckmaschine zu sehen sein wird.
Graphia Nothnagel zeigt sich, als Gesamtanbieter im Bereich Digitaldruck, am Stand 6101 erstmals zusammen mit dem Hersteller Teckwin und stellt dessen Flachbett-UV-Drucker TeckStorm TS 300 vor. Teckwin hat auf der Fespa 2010 in München neue Maßstäbe hinsichtlich Design und Leistung für den UV-Druck gesetzt, Fachbesucher der Messe lobten besonders das Aussehen und die Performance des Druckers.
Im Bereich LFP zeigen Graphia/NKS ebenfalls zum erstenmal die Kombination von Rolands UV-Drucker VersaUV LEC-330 und GMG-Farbansteuerung. Der Roland-UV-Drucker bietet dem Verpackungs- und Etikettierungsmarkt Lösungen für die Herstellung von Prototypen, Mock-ups und Kleinserien für Verpackungen und Etiketten. GMG stellt das Farbmanagement-Workflowkonzept ganzheitlich dar und steuert über die einzelnen Module sowohl den VersaUV LEC-330 als auch eine Xerox 700 farbverbindlich an.
Als Canon Advanced Production Print Partner stellen Graphia/NKS die Canon Imagepress 1135, basierend auf der Imagepress-C 7000 VP-Serie, vor. Die Imagepress 1135 überzeugt durch Druckqualität, Produktivität und Vielseitigkeit beim Schwarzweißdruck für mittlere Volumen.
Mit dem XMF-3.0-Workflow von Fujifilm wird die Realisierung von echtem Crossmedia gezeigt: Druckmaschinen wechseln auf Mausklick! Graphiaware Datas 2.0, ein Kalkulationsprogramm aus dem Hause Graphia, ermöglicht eine kalkulatorische Gegenüberstellung des Digital- und des Offsetdrucks. In der Kalkulationsgrundlage für den Digitaldruck können selbst HP-Indigo-Drucker als Produktionseinheit dem Offsetdruck gegenübergestellt werden.
Die Hagedorn GmbH präsentert am Stand 6620 Hochleistungs-Papierbohrer und Maschinenmesser für Plan- und Dreischneider – im Wissen um die immer größere Bedeutung der Stand- und Rüstzeiten. Ein Highlight ist der HardCrown-Papierbohrer mit aufgelöteter Hartmetallspitze, gut für bis zu 40 000 Hübe, ohne dass ein Nachschleifen erforderlich wäre. Seine konische Form sorgt für eine gezielte und akkurate Ableitung von Wärme und Papierresten. Mit Teflon beschichtet, ist er für den dauerhaften Einsatz auch in Klebeetiketten oder zellophanierten Papieren geeignet. Ferner zeigt Deutschlands Spezialist im Bereich der Messertechnik exklusiv das Vitech-Messer. Hiermit gelten 80 000 bis 120 000 Schnitte ohne Nachschleifen als Standard.
Die G. Holzer GmbH (Stand 6600) stellt, als Generalvertretung für den südwestdeutschen und Luxemburger Raum, Postverarbeitungslösungen der Firmen Müller Apparatebau, Francotyp-Postalia und Astrojet aus. Im Zentrum des Müller-Auftritts steht das Kuvertiersystem 6900 C4/8012 DIN lang + C5, das mit zwei Köpfen verschiedene Kuvertformate in einem Verarbeitungsgang kuvertiert. Ein Kern- und Urprodukt des Müller-Repertoires ist der Rollenabwickler 6803 in Kombination mit einer Schneidemaschine, der durch sein Verarbeitungstempo – 150 bis 180 Metern pro Minute – beeindruckt.
Auch für kleinere Dokumentenmengen lohnt sich die automatische Verarbeitung. Drei Lösungen für den kleinen und mittleren Bedarf sind im Programm. Schon ab 50 Briefen pro Tag lohnt sich die Anschaffung der Kuvertiermaschine FPi 500. Die FPi 2000-2 gibt es in drei Varianten, sie verarbeitet C6-, C6/5- und C5-Dokumente aus einer oder zwei Dokumentenstationen plus Beilagenzuführung. Mit einem patentierten Power-Falzwerk wartet die FPi 5500 auf: Je nach Falzart verarbeitet sie zehn Blatt pro Sendung und schafft mühelos bis zu 60 000 Briefe pro Monat.
Briefe frankieren: Hier werden die Frankiermaschine Optimail 30 für eher kleine Postaufkommen, das Modell Ultimail für 30, 60 oder 120 Frankierungen in der Minute und das Flaggschiff Centormail mit bis zu 150 Frankierungen pro Minute gezeigt. Für die schnelle professionelle Bedruckung von Umschlägen, Broschüren und Flyern hat Holzer den Astrojet 1000 im Gepäck.
Die Horizon GmbH (Stand 6410) präsentiert ihre Lösungen aus den Bereichen Druckweiterverarbeitung und Veredelung auf 23 Prozent mehr Standfläche als im Vorjahr. Weltpremiere hat der Klebebinder BQ-160 als PUR-Version für Miniauflagen bis runter zum Einzelstück – mit einer Stundenleistung von etwa 100 Exemplaren und der Horizon-typischen einfachen Bedienung per Touch&Work.
Neu in Deutschland ist der Umschlaganleger CF-30S, als Tuning für den StitchLiner 6000: Im Gegensatz zum StitchLiner 5500, der multifunktional auch als Einzelblatt-Zusammentragmaschine genutzt werden kann, ist der StitchLiner 6000 wirklich ausschließlich zum Sammelheften einsetzbar und als komplett eigenständiges, weiteres Modell anzusehen.
Der neue Dreimesserautomat HT-80 ist eine kompakte und robuste Lösung zum dreiseitigen Beschneiden klebegebundener Broschüren, als ideale Ergänzung zum Horizon-Bestseller bei den Klebebindern, dem Vier-Zangen-Modell BQ-470. Der HT-80 kann sowohl als Solomaschine wie auch im Inline-Betrieb und, auf der Druck+Form zu sehen, durch Verbindung mit einer Transport- und Kühlstrecke mit allen Varianten des Klebebinders BQ-470 eingesetzt werden.
Die Illies Graphik GmbH (Stand 6508) zeigt Vorstufensysteme im High-End-Bereich von Kodak: das halbautomatische Thermo-CTP-System Trendsetter 800, das neben Standard-Thermoplatten auch prozesslose und chemikalienfreie Offsetdruckplatten bebildert und vom skalierbaren Prinergy-Evo-Workflow angesteuert wird. Für den UV-Druck kommt die Trillian-SP-Platte zum Einsatz. Sie senkt die Gesamtkosten und bietet Umweltvorteile, indem sie während des Verarbeitungsprozesses weniger Chemie benötigt und den Einsatz von Vorerwärmungsstationen und Einbrennöfen überflüssig macht. Zusätzlich bebildert der Trendsetter 800 die prozesslose Thermal-Direct-Platte von Kodak, die dann auf einer Ryobi 525 gedruckt wird.
Im Bereich der Weiterverarbeitung präsentiert Illies die Produkte der Partner Perfecta und C.P. Bourg: ein Schneidsystem Perfecta 92, das mit einer Schnittbreite von 92 cm, robuster Konstruktion und einer umfangreichen Serienausstattung aufwartet. Aus der Produktpalette von C.P. Bourg gezeigt werden der Zusammentragturm BST 20e und der BME Booklet Maker. Und: „Zu guter Letzt möchten wir alle Besucher einladen, sich durch die Enthüllung einer weiteren, äußerst interessanten Produktneuheit auf der Messe in Sinsheim überraschen zu lassen!“
Jorg Graphische Produkte aus Dortmund zeigt sich am Stand 6604 mit neuem Betätigungsfeld „Digitaldruck und Peripherie“. Deutschlandweit führend im Bereich Computer-to-Plate-Systeme aus zweiter Hand, werden nun auch gebrauchte HP-Indigo-Digitaldruckmaschinen der Serie II (3050, 5000 und 5000) mit Installation, praxisnaher Anwenderschulung und frei verfügbarem Verbrauchsmaterial angeboten. Die Systeme ergänzen aufgrund ihres digitalen Offsetdruckverfahrens und dank patentierter Electro-Ink-Technologie ideal den konventionellen Bogenoffset. Im tonerbasierten Farbdruck zeigt Jorg als Xerox-Business-Partner ein High-End-Digitaldrucksystem im A3-Plus-Format als Workcenter mit Finisher-Einheit.
Als kompletter PDF-/PS-Workflow wird im praxisnahen Einsatz die Jorg Production.Suite in der Workflow.Edition präsentiert. Vom automatischen Dateneingang über Rippen, Rastern, Ausgabe, beinhaltet er Trapping, Proofen in verschiedenen Varianten, Ausschießen der gerippten Seiten, Farbzonenberechnung (CIP3/CIP4) und vieles mehr. Vielfältige Anschlussmöglichkeiten an CtP- und Filmbelichter sowie Plotter sichern seine Position in einem modernen Druckvorstufen-Workflow. Die Client-Server-Architektur gewährleistet auch in größeren Netzwerken ein einfaches und sicheres Arbeiten.
Im Bereich Druckperipherie kommt eine eigenentwickelte Web-to-Print-Software zum Einsatz. Druckereien können damit ihren bestehenden Kunden PDF-Druckerzeugnisse, z.B. Visitenkarten, über das Internet liefern. Diese werden browserbasiert durch den Kunden individualisiert und danach in Form einer Bestellung automatisiert und druckfertig als HighRes-PDF an die Druckerei geschickt.
Die Kern GmbH (Stand 6403) stellt zwei Kuvertiersysteme aus. Kern 686 ist ein Offline-Kuvertiersystem mit optischer Lesung zur Verarbeitung von geschnittenen Formularen und Beilagen ab Stapel. Das System vergleicht, falzt und kuvertiert Formulare und verschließt Umschläge mit hoher Dauerleistung – alles in einem Arbeitslauf. Das zweite System, KAS Mailmaster Compact, ist eine günstige Lösung, wenn es um die Verarbeitung von DIN-lang- bis -C4-Umschlägen geht. Das System ist sowohl in die Büroumgebung als auch in anspruchsvolle Produktionsanwendungen integrierbar.
Kocher + Beck (Stand 6315) plädiert für das Inline-Stanzen – eine Konturstanzung, eine hochwertige Perforation, eine Rillung oder Prägung – als „Mehrwert im Bogendruck“. Die Lösung heißt IOC-Inline-Stanztechnik. Egal ob im Druckwerk oder im Lackwerk – einfach das Gummituch durch ein nutzenmontiertes, geschientes Stanzblech ersetzen, den Gegendruckzylinder mit einer geeigneten Schutzfolie oder einem Schutzblech bekleben, und schon kann gestanzt, perforiert, gerillt oder geprägt werden.
Auf Basis einer PDF-Datei mit der gewünschten Stanz-, Rill- oder Prägeform fertigt Kocher + Beck ein komplett aufgebautes Werkzeug, das sofort in der Druckmaschine einsetzbar ist. Das Stanzblech zeichnet sich durch Passergenauigkeit und kurze Rüstzeiten, Stanz- und Perforationsqualität aus. Für Folgeaufträge kann das Werkzeug leicht archiviert werden.
Die Lüttich GmbH (Stand 6500) präsentiert noch vor der Markteinführung das neue Flaggschiff Konica Minolta Bizhub Press C 8000 für den Vollfarb-Produktionsdruck. Zusätzlich erwartet das Fachpublikum das weltweit einzige Color-Großformat-Produktionsdrucksystem auf Tonerbasis: KIP Color 80.
Bizhub Press C 8000 erfüllt spezielle Anforderungen kommerzieller Druckereien. Annähernde Offsetqualität wird über eine brillante Druckqualität und einen erhöhten Glanz erreicht. 80 Seiten pro Minute im Format DIN A4 und hohe Druckvolumina garantieren die zügige Abwicklung zeitkritischer Druckjobs. Eine Achtstrahl-Lasereinheit mit einer Auflösung von 1200 x 1200 dpi und einer Acht-Bit-Farbtiefe, das verbesserte Farbmanagement, der erstmals angewendete Simitri-HD+-Toner sowie eine Vielzahl neuer Technologien schlagen sich in einer dauerhaften Farbstabilität nieder.
KIP Color 80 ist UV-stabil und wasserfest für Anwendungen im Innen- und Außenbereich. Die Druckgeschwindigkeit beträgt unabhängig von Druckmodus, Deckungsgrad und Dateninhalt konstant 4,8 Meter pro Minute. Vier automatische Rollenzufuhr-Magazine und ein halbautomatischer Einzelblatt- bzw. Stapelblatteinzug, Druck auf Normalpapier-, Film-, Transparent-, Blueback-, Vlies- und Gloss-Medien sind herausragende Merkmale des Color-Großformat-Produktionsdrucksystems.
Ebenfalls am Stand präsentiert Lead-Print ihre im Markt etablierten Web-to-Print Lösungen. Mit Print-Lounge, dem Online Druckshop 2 und Online Print Creator können Druckereien ihren Kunden anbieten, über das Internet in einem offenen oder geschlossenen Portal Drucksachen zu gestalten, kalkulieren und zu bestellen. Erstmals präsentiert Lead-Print die 3P Fotobuch Software Suite, die Druckereien und Fotolaboren einen schnellen Einstieg in den Fotobuchmarkt ermöglicht und alle Prozesse des Produktionsworkflows für Druck, Weiterverarbeitung und Auslieferung automatisiert.
Der Messestand der Kölner Mehring GmbH (6208) steht ganz im Zeichen von Wire-O-Bindung und Fotobuchproduktion. Ausgestellt werden Lösungen zum Kaschieren, Stanzen und Binden von Dokumenten und Kalendern, sowie für die Soft- und Hardcoverfertigung. Die ausgestellten M-LAM- und Matrix-Thermokaschiergeräte stehen für effiziente Druckveredelung im Offset- und Digitaldruck. Mit der neuen GMP-Protopic-Dual kann per Knopfdruck eine Embossierwalze zugeschaltet werden, mit den hochwertigen Ultrabond-Folien gelingt dies auch bei schwierigen Digitaldrucken. Neu in Sinsheim: Ultrabond matt kratzfest!
Fotobücher mit Fastbind: Für Kleinauflagen wird das Fastbind-Programm präsentiert. Die Fertigung von personalisierten Kleinstauflagen für Soft- und Hardcover bis A3+ ist mit diesen Geräten kein Problem. Kalenderfertigung mit Wire-O und Rhin-O-Tuff: Neben dem Topmodell Autopunchstation zur Stanzung von bis zu 500 Blatt pro Minute wird die große Kalenderstanze HD 7500 für Formate bis 61 cm gezeigt. Ein Kalenderbindeautomat für die Fertigung von bis zu 800 Kalendern pro Stunde, der Wire-O-Stanzvollautomat Docupunch und der Bindeautomat WOB 3500 runden das Programm nach oben ab.
Die Ernst Nagel GmbH (Stand 6310) meldet ein neues Robo-Feeder-Tool in der Foldnak-Compact-Linie und eine neue Pro-Linie der Rill- und Falzmaschinen. Der Spezialanleger Robo-Feeder empfiehlt sich aufgrund der minimalen Rüstzeiten besonders für kleinere, mittelgroße und häufig wechselnde Auflagen im Digitaldruck. Das neue Tool macht es möglich, auch Broschürenfertiger zu bedienen, die über keine eigene Sammelstation verfügen.
Seit der Ipex 2010 führt die Firma Nagel eine komplett neue Falzmaschine im Programm, die an jede Rillmaschine angekoppelt werden kann. Bei der AutoFold Pro handelt es sich um eine automatische freistehende Falzmaschine für Anwender, die bereits im Besitz einer Nagel-Rillmaschine oder irgendeiner Rillmaschine sind. Sie ist mit der patentierten Technik „Flying Knife“ ausgestattet, um Kratzer und Beschädigungen auf den Digitaldrucken zu vermeiden, die durch konventionelle Falzmethoden entstehen können. Die AutoFold Pro wird wie alle anderen Maschinen der neuen Pro-Serie über das Touchscreen bedient und gesteuert. Nach Anpassung der Übergabehöhe werden beide Maschinen angeschaltet und die vorgerillten Bögen der Rillmaschine direkt in das Zuführband der AutoFold Pro transportiert.
Zusätzlich wurde eine neue Generation der Rill- und Falzmaschinen eingeführt. Die DigiFold Pro vereint die bewährte Rilltechnologie des Nagel AutoRillnaks mit einem Falzsystem, das die Gefahr von Markierungen oder Zerkratzen empfindlicher Materialien bei der Weiterverarbeitung reduziert und einen scharfen und unverletzten Falz erzeugt. Durch die Verbindung von Rillen und Falzen in einer Einheit entsteht ein hochproduktives und bedienerfreundliches, mobiles Finishing-Zentrum. Die Broschürenstraße Foldnak 100 ist dieses Mal mit allen Modulen ausgestellt.
Die Palamides GmbH zeigt am Stand 6400 eine Alpha und eine Delta 502, die sich schnell auf Sammelhefterprodukte, Signaturen oder kurz auf Faltschachteln und dann wieder auf Doppelnutzen hinter einer echten Falzmaschine umrüsten lassen. Die Alpha ist eine Stapelauslage für Signaturen, die markierungsfrei und rationell empfindliche sowie druckfrische Produkte verarbeitet. Delta heißt ein vollautomatisches Auslagesystem, das den Produktionsablauf rationalisiert, wobei nicht das Banderolieren der Pakete, sondern die Rationalisierung im Vordergrund steht.
„Unseren Besuchern bieten wir an, ihre Produkte mitzubringen, wie z.B. Rückstichbroschüren, die im Kreuzleger immer wieder Probleme bereiten, oder gefalzte Signaturen, fertige Faltschachteln, die wegen der Auslage die Falzmaschinengeschwindigkeit bzw. die Faltschachtelklebemaschine ausbremsen, oder aber ungefalzte Bögen für eine Doppelnutzenproduktion im Parallelbruch auf einer 50/70-Falzmaschine (bis zu vier Taschen).“ Drei unterschiedliche Anleger von Bograma (Friktion- und Trommelanleger) stehen für die „Produktion“ am Messestand zur Verfügung: Sammelhefter, Faltschachtelklebemaschine und Signaturenfalzmaschine.
Die belgische Firma PGF (Stand 6610) stellt seit 1997 Kuvertanleger und Auslagesysteme für Bogendruckmaschinen her. Im Bereich Kuvertanleger ist das Programm zweigeteilt in eine Compactfeeder- und eine Maxifeeder-Serie. Das neue Modell Compactfeeder Pro bietet mehr Möglichkeiten für Kuverts. In der Maxifeeder-Serie wird der Maxifeeder 50 sehr geschätzt wegen seiner Spitzenleistung für die Verarbeitung schwieriger Kuverts und größerer Formate. Als Premiere für den deutschen Markt wird der neue Maxifeeder Plus gezeigt – der erste Kuvertanleger, der komplett über Touchscreen programmgesteuert wird und wo die Daten für Papierformate und Positionierung nach der Druckmaschine gespeichert werden.
Als Auslagesysteme bietet PGF zwei Basisserien: Delivery und Ergoline. Delivery-Auslagen sind Flachauslagesysteme mit verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten. Ergoline-Auslagen sind Hochauslagesysteme mit verschiedenen Einrichtungen, um die Arbeit für den Drucker zu erleichtern und die Kapazität zu erhöhen.
Pitney Bowes (Stand 6405) hat seine Reihe an Frankiermaschinen um die neue DM 450C+ erweitert, die für Unternehmen mit einem Postvolumen zwischen 300 und 500 Briefen täglich ausgelegt ist. Die DM 450C+ verarbeitet vollautomatisch bis zu 120 Poststücke pro Minute – von der Zuführung über das Verschließen der Poststücke bis zum Portoaufdruck. Sie kann alle Formate von Postkarten bis zu C4-Umschlägen auch ohne vorheriges Sortieren bearbeiten: Die „Weigh-on-the-Way“-Technologie erkennt Gewicht und Maße der Briefe mit Hilfe einer großen, integrierten Waage automatisch und ermittelt daraus das optimale Porto.
Die DM 450C+ ist mit einem farbigen Grafikdisplay ausgestattet, das die Anweisungen für jeden Arbeitsschritt anzeigt und so eine intuitive Bedienung ermöglicht. Bedienfehler werden dank einer eindeutigen Farbsprache, beispielsweise Rot für Warnungen, deutlich reduziert. Zusätzlich können Mitarbeiter mit Hilfe der IntelliLink-Technologie Software oder Portotarife mit nur einem Knopfdruck aktualisieren und so Routineaufgaben schnell, effizient und einfach erledigen. Bei der Entwicklung des Geräts spielte der Alltag in den Poststellen für Pitney Bowes eine große Rolle: Das geschlossene Table-Top-System ist daher besonders leicht zu warten und einfach von Papierstaub zu reinigen.
Polar-Mohr zeigt sich am Stand 6402 erstmals auf der Druck + Form und stellt eine Schneidmaschine Polar 66 sowie ein Polar-Schneidsystem L-R-92-L aus. Ein solches System für den Formatbereich 50 x 70 cm bringt bis zu 65 Prozent mehr Produktivität als eine vergleichbare Solomaschine. Die Polar 66, ab 14 990 Euro, wird besonders von Digitaldruckern und Copyshops als „Dienstleistungsmaschine“ für Formate um 35 x 50 cm geschätzt.
Primera Technology (Stand 6204) komplettiert mit dem „Finisher“ FX 1200e die Produktionskette zur Massenherstellung von Etiketten. Das brandneue Gerät stellt die ideale Ergänzung zum Rollendigitaldrucker CX 1200e dar, mit welcher der Hersteller professioneller Duplizier- und Druckgeräte vor Jahresfrist den Schritt in den Markt für Großproduzenten unternommen hat. Anwender können jetzt Aufträge über mehrere zehntausend Label ohne manuellen Zwischenschritt ausführen. Selbstverständlich lassen sich aber auch kleinere Auflagen produzieren – etwa wenn ein Kunde mit einem Spezialauftrag an den Hersteller herantritt. Die Bandbreite beider Geräte deckt alle Vorgänge ab, die bei der Etikettenherstellung anfallen. Sie reicht vom Bedrucken über die Veredelung bis hin zu Beschichtung, Ausstanzen, Aufrollen und der Müllbeseitigung.
R&S Grafische Maschinen (Stand 6519) präsentiert Maschinen zur professionellen Druckweiterverarbeitung. Dazu zählen neben der neuen Broschürenfertigung FKS/Duplo Digital System 445 auch die kompakte UV-Lackiermaschine FKS/Duplo Ultra 200. UV-Lackieren ist voll im Trend, die FKS/Duplo Ultra 200 eine hochproduktive und für den Dauereinsatz konzipierte UV-Lackiermaschine, die sowohl Offset- als auch digital erstellte Drucksachen vor Abnutzung und Kratzern schützt und deren Wert steigert. Die Anwendung ist ideal für Produkte wie Fotobücher, Postkarten und Prospekte. Die in Deutschland erstmals vorgestellte UV-Lackiermaschine bietet außerdem die Möglichkeit zum Grundieren („Primern“), um auch mit speziellen Drucksystemen ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Das FKS/Duplo Digital System 445 verfügt über alles, was zur Broschürenfertigung speziell nach dem Digitaldruck benötigt wird. Hierzu wird die Rillmaschine DuCreaser DC-445 als Anleger mit dem professionellen Broschürenautomaten DBM-350/T kombiniert – Rillen, Rand- und Frontschnitt inklusive. Alle Rill-, Heft- und Falzpositionen sowie der Rand- und Frontbeschnitt werden genauso wie die verschiedenen Formate vollautomatisch innerhalb weniger Sekunden eingestellt. Das Satzende-/Barcode-Kit stellt dabei stets die richtige Satzreihenfolge sicher und ermöglicht die vollautomatische Produktion unterschiedlich starker Broschüren aus einem Stapel.
Mit der Ricoh Pro C 900 will Ricoh (Stand 6509) Maßstäbe im Farb-Produktionsdruck setzen. Das Flaggschiff der Pro-Reihe für den digitalen Produktionsdruck druckt 90 Seiten pro Minute und hat eine Papierkapazität von 11 000 Blatt, die lange Druckvorgänge ermöglicht. Der Toner lässt sich ohne Unterbrechung des Druckauftrags nachfüllen. Zudem hat Ricoh eine Reihe von Operator Replaceable Units (ORUs) entwickelt, die eine Zeit sparende Selbstwartung durch geschulte Anwender ermöglichen. Zur vollen Automatisierung des Produktionsablaufs lässt sich das System mit Online-Endverarbeitungsfunktionen ausstatten: Ein 3000-Blatt-Finisher mit 100-Blatt-Hefter, Lochereinheit, Plockmatic Bookletmaker, Sattelhefteinheit, GBC StreamPunch III und Z-Falzeinheit sind optional verfügbar. Ein Ring- oder Klebebinder gibt Broschüren, Katalogen und Berichten den letzten Schliff.
Broschüren und Booklets produziert das Schwarzweißsystem Pro 1357 EX in einem Arbeitsgang. Dabei liegt die Messlatte in punkto Schnelligkeit und Produktivität hoch: Der Pro 1357 EX schafft bis zu 135 Seiten pro Minute und verarbeitet alle gängigen Papier- und Sonderformate sowie Grammaturen bis 300 g/qm. Eine breite Palette an Endverarbeitungsoptionen kann zur vollautomatischen Produktion führen. Ein Alleinstellungsmerkmal in diesem Segment ist der optional erhältliche, Online-Ring-Binder, der Dokumente mit bis zu 100 Blatt automatisch locht.
Am Ricoh-Stand zu sehen ist auch die Farbdruckmaschine Nexpress SE 3000 von Kodak, die dank ihrer Print-Genius-Merkmale eine gesteigerte, automatisch kalibrierbare Druckqualität bietet. Für anspruchsvolle Aufträge sind die Inline-Veredelungsformen gefragt, die das fünfte Druckwerk in einem Maschinendurchlauf erlaubt. So ist etwa die Farbraumvergrößerung durch zusätzlichen Einsatz von roter, grüner oder blauer Dry Ink im Farbdruck möglich. Oder die partielle oder flächendeckende „Lackierung“ der Farbdrucke in der Nexpress-Hochglanzeinheit. Besonders raffinierte Effekte erlaubt Dimensional Printing. Dieses Verfahren verleiht Bildelementen, Strichgrafiken oder Text eine sicht- und fühlbare dreidimensionale 3D-Anmutung. Selbst die Simulation einer Blindprägung oder von Papier-Oberflächenstrukturen ist möglich.
Der Großhändler Sprintis Schenk (Stand 6506) zeigt Konfektionierungsartikel, die im Nachhinein in Verbindung mit Druckprodukten verarbeitet werden, erstmals auch Drahtbinderücken auf Spulen. Er verzichtet bewusst auf Maschinen im Lieferprogramm – und somit auch auf einen Außendienst. Stattdessen wird unter www.sprintis.de ein Onlineshop geboten, der gleichzeitig als Preisliste zum Katalog dient. „Es ist schwer, in unserem Segment klassische Messeneuheiten zu präsentieren, wir entwickeln uns jedoch stetig weiter. Besonders leistungsfähig sind wir im Bereich Datumsweiser für Drei-Monats-Kalender, Buchschrauben, selbstklebende Dreiecktaschen und Klebepunkten“, kommentiert Geschäftsführer Christian Schenk die Aktivitäten des Unternehmens. Auch in diesem Jahr kann man am Messestand kostenfrei das beliebte Typometer abholen.
Xerox fokussiert sich am Stand 6209 auf Anwendungen, mit denen sich Druckdienstleister im Wettbewerb positionieren, Alleinstellungsmerkmale schaffen und die aufstrebende Wirtschaft zu ihren Gunsten nutzen können. Konkret: um die Automatisierung für effizientere Geschäftsprozesse und höhere Produktivität, innovative Web-to-Print-Anwendungen und crossmediale Lösungen, mit denen Unternehmen Zielgruppen trotz Informationsflut bedarfsgerecht und maßgeschneidert erreichen können. Zu letztgenanntem Thema hält ein Xerox-Experte am Freitag, 15. Oktober, um 15.45 Uhr einen Vortrag an der Print Factory Academy, dem Expertenforum der Druck + Form, unter dem Titel „Wie fängt man die iPhone-Generation? Gezielte Kommunikation über Print, Email und Web leicht gemacht“.
Messebesucher, deren Interesse verstärkt Technologien gilt, können sich einen umfassenden Überblick über die aktuellen Produkte aus dem Hause Xerox verschaffen. Ausgestellt sind die Monochrom-Produktionssysteme 4127, Nuvera 144 EA und Nuvera 288 EA, die 700 Digital Color Press und die neue 1000 Colour Press mit Clear-Dry-Ink-Technologie. Am Stand vertreten sind außerdem die Xerox-Vertriebspartner X-Rhein Main Blum + Krön, The Document Group und X-PS Frankfurt. Zusätzlich ist der Lösungspartner CGS Publishing Technologies International vor Ort, um Interessenten zum Thema Farbkontinuität und -beständigkeit zu beraten.
|